Die Nanotechnologie als Wachstums- und Zukunftsmarkt - 1 Billion Umsatz bis 2015

Weltmarkt mit Zukunft!
Nanotechnologie / Nanoversiegelungen


eine Zukunftstechnologie mit Visionen

"Die Dimensionen sind winzig, die Chancen riesig.!"
Thomas Rachel Pressemitteilung Bundesministerium für Bildung und Forschung (PDF)

Nanotechnologie gilt als Zukunftstechnologie schlechthin. Statt "immer höher, immer weiter" lautet ihr Motto "immer kleiner, immer schneller".Die Nanotechnologie erschließt uns die Welt der allerkleinsten Dinge. Die Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie sind immens.

Das Bundesforschungsministerium stellt hierzu eine neue Initiative vor...

Nano-Initiative- Aktionsplan 2010 Download des Aktionsplanes als PDF

Es setzt konsequent auf diesen Fahrplan in die Nanozukunft.
Konzentriert sich auf das Marktseqment Gewerbe, Industrie und Endverbraucher.
"Weltweit schätzen Fachleute den Umsatz mit Produkten der Nanotechnologie
im Jahr 2015 auf bis zu 1 Billion Euro" (BMBF Pressemitteilung vom 19.06.2007)

Nanoversiegelungen in der Entwicklung


Die industrielle Eroberung der Nanometer-Dimension hat bereits eingesetzt. Ähnlich wie in der Informationstechnik geht die Erforschung der physikalischen Grundlagen und die Entwicklung und Markteinführung erster Produkte Hand in Hand. In der Elektronik gehört die nanoskalige Strukturierung bei der Chipherstellung oder bei der Entwicklung neuer Festplatten für Computer schon heute zum Handwerk. Aber auch für viele andere in Deutschland wichtige Industriebranchen wie Chemie, Pharma, Automobilbau, Informationstechnik oder Optik hängt die künftige Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte von der Erschließung des Nanokosmos ab. Die künftigen Fortschritte der Nanotechnologie sind entscheidend für die weitere Entwicklung dieser Industriesektoren.

Nanotechnologie: Durch Förderung zur Spitzenposition


Durch die Forschungspolitik der EU und des BMBF nimmt heute nicht nur die Forschung in der Nanowissenschaft international einen der vordersten Plätze ein. Auch die auf Nano- technologieprodukte ausgerichteten Firmen haben an Anzahl und Renommee deutlich zugelegt. Grob geschätzt besitzen die USA und Europa etwa gleich viele Unternehmen mit Bezug zur Nanotechnologie. Etwa die Hälfte der in Europa ansässigen Firmen stammt aus Deutschland. Seit 1998 wurden die Mittel für die Projektförderung in der Nanotechnologie vervierfacht.
Auf dem Gebiet der Nanotechnologie ist die Bundesrepublik dadurch die Nummer 1 in Europa.

Mit Nanotechnologie an die Spitze

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die konsequente Förderpolitik. Die EU gibt derzeit rund 740 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln für die Nanotechnologie aus. Das ist fast genauso viel wie die USA. Mit rund 290 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln steht Deutschland dabei in Europa an der Spitze. Das BMBF hat Projekte zur Nanotechnologie seit Anfang der 90er Jahre gefördert. Seit 1998 wurden allein die im Rahmen der Projektförderung des BMBF bereitgestellten Fördermittel für Nanotechnologie vervierfacht. Als unterstützende Infrastruktur wurden parallel dazu Kompetenzzentren aufgebaut. Die Anstrengungen des BMBF für die Nanotechnologie sollen nochmals deutlich gesteigert werden, damit wir unsere Chancen schneller und nachhaltiger nutzen können als die Konkurrenz. Aus dieser guten Position heraus kommt es darauf an, die Weichen für die künftige Entwicklung richtig zu stellen und vor allem die Anwendungspotenziale für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erschließen.

Die Nanotechnologie erobert Märkte


Die Innovationsinitiative (PDF) des BMBF zielt darauf ab, die in den einzelnen Fachgebieten geförderten Aspekte der Nanotechnologie zu einer nationalen Gesamtstrategie zu bündeln. Nano-Initiative - Aktionsplan 2010 In vielen Teilbereichen der Nanotechnologie besitzt Deutschland noch einen Wissensvorsprung. Zusammen mit den für die Umsetzung notwendigen Produktions- und Vertriebsstrukturen und der international anerkannten deutschen Fähigkeit zur Systemintegration muss dieser Aktionsplan konsequent zum Markterfolg geführt werden. Nach der strategischen Neuausrichtung der Forschung im Jahr 2002 hat die Bundesregierung 2006 einen erweiterten Aktionsrahmen vorgelegt, in dem Erforschung und Verbreitung der Nanotechnologie gebündelt sind.

"Nano-Initiative - Aktionsplan 2010"


Dies schafft erstmals einen einheitlichen und ressortübergreifenden Aktionsrahmen. In Abstimmung des BMBF mit den Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS), Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) , Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Verteidigung (BMVg), Gesundheit (BMG), und Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Umsetzung nanotechnologischer Forschungsergebnisse in vielfältige Innovationen zu beschleunigen und weitere Branchen und Unternehmen an die Nanotechnologie heranzuführen.Dazu muss Nanotechnologie aus den Laboren in die Unternehmen geholt werden. Als Mittel dazu initiieren unter anderem BMBF und BMWi Branchendialoge zur Information über die Nutzungsmöglichkeiten der Nanotechnologie in neuen Industriezweigen, fördern neue Leitinnovationen, und unterstützen KMU bei der Nutzung von Nanotechnologie.

Durch eine frühzeitige Abstimmung der verschiedenen Politikfelder lassen sich Innovations- hemmnisse beseitigen und Rahmenbedingungen verbessern. Dazu wird unter anderem die Arbeit der beteiligten Ressorts besser abgestimmt, Nachwuchs gefördert, und die Normung unterstützt einen intensiven Dialog mit der Öffentlichkeit über Chancen der Nanotechnologie, einschließlich einer Risikobetrachtung zu führen.

Ferner werden unter anderem die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt untersucht,
eine gemeinsame Strategie zu Umweltrisiken von unlöslichen Nanopartikeln entwickelt und moderne Mittel zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit ausgebaut.